Der Run auf die alpinen Ferienhotels

Auf enormes Branchen-Interesse stieß der am 19. Mai in Kitzbühel abgehaltene „Prodinger Summit“ über neueste Entwicklungen in der alpinen Ferienhotellerie. 220 Teilnehmerinnen und Teilnehmer hatten sich zu dem touristischen Immobilien-Gipfeltreffen eingefunden. Referate, Diskussionen und Publikumsfragen standen auf hohem Niveau.

 

 

Einige Kernaussagen des Summits:

  • Noch besteht der alpine Hotel-Markt zu 71 Prozent aus familiengeführten unabhängigen Hotels. Tendenziell fassen jedoch immer mehr Marken internationaler Hotelkonzerne sowie nationale Hotelgesellschaften in Österreichs Bergwelt Fuß.
  • Im Alltag ist zu sehen, dass viele Ferienhotels Probleme nach dem URG (Unternehmensorganisationsgesetz) haben, also die geforderten 8% Eigenkapital und 15 Jahre fiktive Entschuldungsdauer kaum einhalten können.
  • Investoren haben während Corona viel Geld eingesammelt. Das mag eine Ursache dafür sein, dass Investorenmodelle wie Buy-2-let bei zahlreichen Projekten der jüngsten Vergangenheit genutzt werden.
    • Gerade wenn die Infrastrukturen, wie Restaurant und Rezeption, im Besitz des Entwicklers verbleiben, ist der Hotelbetrieb langfristig garantiert.
  •  Experten rechnen damit, dass gerade wegen ungesicherter Betriebsnachfolge in den nächsten Jahren hunderte Ferienhotels auf den Markt kommen!
  • Bad Gastein war immer eine Goldgräberstadt, nie was Fertiges.

Folgende Referenten nahmen zu den aktuellesten Themen der Ferienhotellerie Stellung:

  • Arch Mag.arch. Erich Bernard, BWM Architekten
  • Jörg Böckeler, DHI Dorint Hospitality & Innovation
  • Gerhard Brix, Alps Resorts
  • Helene Bugl, Limehome
  • Magnus Busch, GOAR Real Estate Innovation Hub
  • Dipl.-Ing. Andreas Falch, Ingenieurkonsulent für Raumplanung und Raumordnung
  • Landtagsabgeordneter Mag. Mario Gerber, WK Tirol Obmann Tourismus und Freizeitwirtschaft
  • Silvia Gschösser & Markus Rist, Hotel Mari Pop
  • Marco Höglinger, Awayo
  • Dipl.-Ing. Ike Ikrath, Architekt und Hotelier, Hotel Miramonte (Bad Gastein)
  • Markus Lück, 12.18. Hotel Collection
  • MMag. Matthias Matzer, Österreichische Hotel- und Tourismusbank (ÖHT)
  • Alexandra Mossakowski, INTEGRAL Markt- und Meinungsforschung
  • Mag. Stefan Rohrmoser, AlpenParks
  • Johannes Schopf, MSc. (WU), Baumhotel Kopfing
  • Mag. Josef Schwaiger, Hotel SEPP, Familienhotel TaNte FriDa
  • Dr. Harald Vill, Vill Partner Rechtsanwälte
  • Yannick Wagner, ACCOR
  • Alexander Winter, arcona Hotels & Resorts
  • Florian Werner, Das Hospiz am Arlberg

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