
Booking.com unter Druck
Was bedeutet die Sammelklage für die Hotellerie? Booking.com – für viele Hoteliers in Europa ein unverzichtbarer Vertriebspartner, aber auch eine Plattform, die seit Jahren für

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Daten sind das neue Gold in der Hotellerie – das steht für viele längst fest. Doch wie können Hoteliers tatsächlich datenbasierte Entscheidungen treffen und strategisch

Zwischen Marktanalyse, Mitarbeiterwohnen und neuen Hospitality-Konzepten Ein Branchentreffpunkt mit Hotelimmobilien-Weitblick Am 9. und 10. Juli 2025 fand in Kitzbühel die Sommersitzung des Arbeitskreises Hotelimmobilien statt –

„Smart Hotel Key – Dein Podcast für erfolgreiches Hotelmanagement“. Hier dreht sich alles rund um die wichtigsten Fragestellungen der Hotellerie. Basierend auf jahrelanger Erfahrung und Branchenexpertise werden die wichtigsten Werkzeuge, Trends und neuesten Erkenntnisse in der Hotelbetriebsführung zusammengefasst und besprochen. Spannende Unternehmergespräche und tagesaktuelle Inputs rund um aktuelle Entwicklungen runden die Inhalte ab.
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Das KI-Update zu den wichtigsten Themen der vergangenen Smart-Hotel-Key-Folgen. Gemeinsam mit Tina Brandstetter und Elfriede Krempl blickt Marco Riederer auf aktuelle Entwicklungen in der Hotellerie und zeigt auf, wie Künstliche Intelligenz und Digitalisierung ganz konkret dabei unterstützen können, Prozesse effizienter zu gestalten, Kosten zu senken und die Wirtschaftlichkeit von Hotelbetrieben zu verbessern.
In der zweiten Ausgabe von „Ertrag trifft KI“ geht es um die wirtschaftliche Seite des Ganzjahrestourismus. Ausgangspunkt ist die Frage, ob sich längere Öffnungszeiten und zusätzliche Saisonzeiten für Hotels tatsächlich rechnen – und was am Ende nach Abschreibungen, Zinsen und weiteren Kosten wirklich übrig bleibt.
Gemeinsam mit Elfriede Krempl und Tina Brandstetter blickt Marco Riederer deshalb tiefer in die Ergebnisrechnung unterschiedlicher Hotelkategorien. Während ein gut positionierter Vier-Sterne-Superior-Betrieb auch bei hoher Investitionsintensität attraktive Ergebnisse erzielen kann, zeigt sich vor allem im unteren Quartil der Vier-Sterne-Hotellerie ein deutlich schwierigeres Bild. Ein operativ zunächst noch akzeptabel wirkender GOP kann nach Zinsen, Abschreibungen, Pachten und weiteren Aufwendungen rasch zu wenig sein, um einen Betrieb langfristig wirtschaftlich abzusichern.
Spannend ist dabei auch der Blick auf die Drei-Sterne-Hotellerie: Eine geringere Komplexität, schlankere Strukturen und weniger kostenintensive Leistungsversprechen können wirtschaftlich durchaus von Vorteil sein. Die zentrale Erkenntnis lautet daher: Mehr Sterne, mehr Ausstattung und mehr Service führen nicht automatisch zu mehr Ertrag. Entscheidend ist, ob Produkt, Kostenstruktur, Preis und Nachfrage zusammenpassen.
Genau hier kommt Künstliche Intelligenz ins Spiel. An zwei konkreten Praxisbeispielen zeigen Tina Brandstetter und Elfriede Krempl, wie KI bereits heute Prozesse effizienter machen kann. Bei der Mitarbeiterbedarfs- und Dienstplanung konnten in einem Hotel rund zwölf Arbeitsstunden pro Woche eingespart werden. Ein zweites Beispiel betrifft das Onboarding neuer Mitarbeiter: Mithilfe einer individuell aufgebauten KI-gestützten Lernanwendung konnte der Einschulungsaufwand deutlich reduziert werden.
Die entscheidende Frage bleibt jedoch auch hier: Was passiert mit der eingesparten Zeit? Erst wenn frei werdende Kapazitäten genutzt werden, um tatsächlich Kosten zu reduzieren, Prozesse anders zu organisieren oder zusätzlichen Umsatz zu erzielen, wird aus einer Zeitersparnis auch ein wirtschaftlicher Effekt. Damit wird KI letztlich nicht nur zur Technologie-, sondern auch zur Führungsfrage.
Die wichtigsten Erkenntnisse dieser Folge:
• Ganzjahrestourismus und längere Öffnungszeiten sind kein Selbstzweck – entscheidend ist, was am Ende tatsächlich verdient wird.
• Gute operative Ergebnisse reichen nicht immer aus: Abschreibungen, Zinsen, Pachten und weitere Kosten können die Wirtschaftlichkeit wesentlich verändern.
• Mehr Sterne und mehr Service bedeuten nicht automatisch mehr wirtschaftlichen Erfolg. Schlankere Konzepte können gerade bei hoher Kostenbelastung Vorteile haben.
• KI kann in Bereichen wie Dienstplanung und Onboarding bereits heute erhebliche Arbeitszeit einsparen.
• Eingesparte Zeit ist aber noch keine Kostenersparnis. Erst durch organisatorische Konsequenzen oder zusätzlichen Umsatz entsteht daraus ein messbarer wirtschaftlicher Effekt.
• Der sinnvolle Einsatz von KI wird damit zunehmend auch zu einer Führungsaufgabe.
Wichtige Links:
Ertrag trifft KI“ auf SmartHotelKey https://smarthotelkey.at/ertrag-trifft-ki
Elfriede Krempl und Tina Brandstetter https://www.generatio.at/
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