
Klarheit als strategischer Wettbewerbsvorteil
Komplexität ist längst der Normalzustand in der Hotellerie: mehr Kanäle, mehr Tools, mehr Erwartungen, mehr Kosten- und Personaldruck. Und gleichzeitig läuft das Geschäft in Österreich

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Warum „gut investieren“ 2026 vor allem „gut finanzieren“ heißt Wenn du 2026 in deinem Hotel neu baust, umbaut oder in Qualität investierst, entscheidet nicht nur

März-Schwäche stellt Ganzjahrestourismus auf den Prüfstand Der Ganzjahrestourismus ist eines der zentralen Ziele der österreichischen Tourismusstrategie. Sowohl in der „Vision T“ als auch im aktuellen

„Smart Hotel Key – Dein Podcast für erfolgreiches Hotelmanagement“. Hier dreht sich alles rund um die wichtigsten Fragestellungen der Hotellerie. Basierend auf jahrelanger Erfahrung und Branchenexpertise werden die wichtigsten Werkzeuge, Trends und neuesten Erkenntnisse in der Hotelbetriebsführung zusammengefasst und besprochen. Spannende Unternehmergespräche und tagesaktuelle Inputs rund um aktuelle Entwicklungen runden die Inhalte ab.
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Warum Saisonverlängerung kein Selbstzweck sein darf und am Ende die Wirtschaftlichkeit entscheidet.
Kaum ein Begriff prägt die aktuelle tourismuspolitische Diskussion so stark wie der Ganzjahrestourismus. Mit der neuen Tourismusstrategie Vision T hat Österreich das Ziel formuliert, den Tourismus stärker über das gesamte Jahr zu entwickeln und Wertschöpfung gleichmäßiger auf alle Jahreszeiten zu verteilen. Dahinter stehen nachvollziehbare Überlegungen: Saisonale Spitzen sollen abgeflacht, Arbeitsplätze verstetigt, die vorhandene Infrastruktur besser genutzt und Destinationen insgesamt resilienter werden. Es geht also längst nicht mehr nur darum, möglichst viele Nächtigungen zu erzielen, sondern Tourismus so zu gestalten, dass Betriebe, Mitarbeiter, Regionen und Gäste gleichermaßen davon profitieren.
Diese Stoßrichtung halte ich grundsätzlich für richtig, aber oft entsteht der Eindruck, Ganzjahrestourismus sei per se erstrebenswert und jeder zusätzliche Öffnungstag automatisch ein Erfolg. Dabei sagt die Anzahl der Betriebstage allein noch nichts über die wirtschaftliche Qualität eines Hotelbetriebs aus. Die entscheidende Frage lautet daher nicht, ob ein Hotel ganzjährig geöffnet hat, sondern ob sich diese zusätzlichen Öffnungstage tatsächlich rechnen.
Shownotes/Links:
